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Den Rucksack auf den Buckel und aufgeht’s über Wiesen hinauf auf die Alm
 
 
Wandern in und um Villanders
Markierungen, Übersicht und Wanderkarten
Wanderziele
a) Ausgangspunkt Villanders
b) Ausgangspunkt Sambergerhof
c) Ausgangspunkt Saltnerstein (Gasser Hütte)
d. Wanderungen in der Umgebung von Villanders
e)Bergtouren
Wanderkarte (für eine Vergrößerung bitte auf das Bild klicken -->pdf):

Wandern

Wandern in und um Villanders

Bevor Sie aufbrechen, um unsere Umgebung zu Fuß zu erkunden, geben wir Ihnen einige Empfehlungen mit auf den Weg. Die meisten sind für unsere Gäste selbstverständlich.
Mit Recht erwarten Sie sich eine saubere Landschaft. Lassen Sie aus diesem Grunde auf Ihren Spaziergängen, Wanderungen und Bergtouren bitte keinerlei Abfälle zurück. Wer seinen Proviant umweltbewusst einkauft, hat sowieso nichts zurückzulassen. Wenn Sie unterwegs Abfallkörbe antreffen, denken Sie bitte daran, dass es sich dabei nur um eine Notlösung handelt. Was Sie dort hineinwerfen, muss jemand anderer irgendwann einmal für Sie ins Tal tragen.
Bleiben Sie bei Ihren Wanderungen immer auf den markierten Wegen! Abkürzungen durch Wiesen und Weinberge missfallen den Bauern sehr. Im Wald schließlich schädigen Sie die Pflanzenwelt und stören die Tierwelt! Zäune und andere Absperrungen erfüllen wichtige Funktionen. Schließen Sie bitte die Tore wieder hinter Ihnen!
Im Sinne der Ökologie sind das Sammeln von Pilzen und das Pflücken von Blumen durch Landesgesetze geregelt. Diesbezügliche Bestimmungen erfahren Sie in den Büros der Tourismusvereine. Vor Übertretungen muss gewarnt werden, es kann empfindliche Strafen geben. Denken Sie auch daran, dass Obst, Trauben, Kastanien und Nüsse privates Eigentum des Bauern sind.
Raucher sollen vorsichtig mit den glimmenden Zigarettenresten umgehen. Bei längeren Trockenperioden besteht akute Waldbrandgefahr.
Vielleicht möchten Sie die Villanderer Umgebung mit dem Mountainbike oder auch zu Pferd erkunden. Dies ist grundsätzlich möglich. Auf schmalen Wanderwegen sollte aber unbedingt auf Fußgänger Rücksicht genommen werden. Geben Sie diesen auf alle Fälle Vortritt! Bleiben Sie mit Rad und Pferd wenn möglich immer auf Forststraßen und anderen geeigneten Wegen! Die Grasnarbe ist zu empfindlich.
Zwischen Klausen und Villanders gibt es einen öffentlichen Linienverkehr. Leider ist die Gestaltung des Fahrplanes nicht immer auf die Bedürfnisse der Gäste eingestellt. Der Linienverkehr von Villanders zum Sambergerhof soll außerhalb der Schulzeiten überhaupt eingestellt werden. Als Ersatz dafür wird vom Tourismusverein Villanders eine Kleinbusverbindung bis zur Gasser Hütte eingerichtet. Verwenden Sie Ihr Auto also nur dann, wenn es unumgänglich notwendig ist. Sie glauben nicht, wie viele Ausgangspunkte Sie mit etwas Fantasie und einem guten Fahrplan (in den Tourismusbüros erhältlich) mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können. Busfahren ist bequem, umweltschonender und risikofrei.
Im Rahmen dieses bescheidenen Führers werden natürlich nur gut begehbare Wege beschrieben. Je nach Höhenlage sollten Sie aber trotzdem darauf achten, dass Ausrüstung und Kondition den Anforderungen entsprechen. Bei Tagestouren empfiehlt es sich, seinen Gastgeber vor dem Start über das Ziel zu informieren.
Wanderst du, brauche nicht nur deine Füße, sondern auch Augen, Kopf und Herz! Diesen Spruch möchten wir Ihnen besonders ans Herz legen. Es gibt unterwegs so viel Schönes zu sehen, das viel wichtiger ist als Hüttenstempel und Kilometerrekorde. Abgesehen von den Landschaftsbildern und dem Beobachten der Tier- und Pflanzenwelt kommen Sie, vor allem in tieferen Lagen, an unzähligen Bau- und Kunstdenkmälern vorbei.

Markierungen, Übersicht und Wanderkarte

Der Großteil der Wege wird vom AVS (Alpenverein Südtirol) gewartet und gewissenhaft markiert. Die Kennzeichnung ist rot - weiß. An Kreuzungen ist auch die Wegnummer (in schwarz, manchmal sind es auch Buchstaben) angegeben. Dazu kommen zahlreiche Wege, die vom örtlichen Tourismusverein markiert und ausgeschildert worden. Die Kennzeichnung ist in diesem Falle blau - weiß. An Kreuzungen befinden sich immer klare Wegweiser, so dass es keinerlei Orientierungsschwierigkeiten gibt.
Bei den beschriebenen Wanderwegen handelt es sich grundsätzlich um Fußwege. Straßen werden gemieden oder abgekürzt.
Durch Unwetter oder auch durch den Bau von Forststraßen können Wege manchmal unterbrochen werden. Nicht immer sind Alpenverein und Tourismusvereine davon in Kenntnis gesetzt. Wenn Sie daher unterwegs Mängel antreffen (undeutliche oder fehlende Markierung, Unterbrechungen jeglicher Art u. ä.), bitten wir Sie, es Ihrem Gastgeber oder dem Tourismusverein umgehend zu melden. So kann am schnellsten Abhilfe geschaffen werden.
Um sich orientieren zu können und die Wege zu finden, braucht es keine Wanderkarten. Diese erfüllen jedoch eine ganz andere Aufgabe. Gute Karten machen die Landschaft lebendig. Sie geben die Namen von Bächen, Hügelkuppen, Wiesen und Bauernhöfen wieder. Sie geben genaue Höhenzahlen an. Mit Hilfe der Karten kann man Rundwege planen. Schließlich kann man nach erfolgter Tour die ganze Route noch einmal auf dem Papier miterleben. Es gibt Urlauber, die sich ihre Karten wie einen Schatz hüten.
Das Wandergebiet der Villanderer Alm ist auf verschiedenen Blättern (Kompass, Tabacco, mapgrafic) dargestellt. Die Verkäufer werden Sie gerne beraten. Eine eigene Wanderkarte für die Östlichen Sarntaler Alpen ist derzeit in Ausarbeitung.

Wanderziele

a) Ausgangspunkt Villanders
1. Villanders - St. Anna - (Gasthof Mühlele - Klausen)
St. Anna in Rotlahn (1736 in der heutigen Form erbaut) war die Knappenkirche für das Bergwerk am Pfunderer Berg. Bis 1942 wurde hier nach Erzen geschürft.
Wegverlauf:
Vom Dorfplatz an der Kirche vorbei auf steilem Steig zur 2. Kehre der Almstraße. Hier rechts ab nach Gravetsch. Von Gravetsch führen 2 parallele Wanderwege (Nr. 3 und Nr. 3 b) durch den schönen Wald nach St. Anna. Beide Wege vereinigen sich, kurz bevor man die Waldlichtung mit der Kapelle erreicht.
Rückkehr auf dem jeweils anderen Weg. Von St. Anna aus kann man auf dem Weg Nr. 3 ins Tinnetal zum Gasthof Mühlele absteigen und über die Fahrstraße entlang nach Klausen gelangen. Rückkehr nach Villanders mit dem Linienbus.
Gehzeit:
St. Anna und zurück: 3 Stunden
Villanders - St. Anna - Gasthof Mühlele - Klausen: 4 Stunden

2. Villanders - St. Anna - Pfunderer Bergwerk - Zilderer Kehre
Das Pfunderer Bergwerk in Villanders war eines der ertragreichsten Tirols. Bis 1942 wurde hier nach Kupfer, Zink, Blei und Silber geschürft. Die Stolleneingänge liegen in einem sehr unwegsamen Gelände. Von einem Betreten der Stollen ohne entsprechende Ausrüstung und ohne ortskundigen Führer ist abzuraten. Der Tourismusverein Villanders bietet regelmäßig Führungen durch das Bergwerk an. Informationen im Tourismusbüro!
Wegverlauf:
Wie bei Vorschlag Nr. 1 beschrieben nach St. Anna. Bei der Kapelle beginnt der Weg, der in die Nähe einiger Stolleneingänge führt und weiter oben auf eine Forststraße trifft. Auf dieser erreicht man die Almstraße bei der Zilderer Kehre. Bushaltestelle. Rückkehr mit dem Linienbus oder Abstieg zu Fuß über die Herrenwiesen und Gravetsch nach Villanders.
Gehzeit:
Villanders - St. Anna - Zilderer Kehre: 2,5 Stunden
Abstieg über Gravetsch nach Villanders: eine weitere Stunde

3. Villanders - St. Anna - Erzweg (oberer Teil) - Villanders
Den Erzweg, der zu großen Teilen noch gepflastert ist, benutzten einst die Bergknappen, um das erzhaltige Gestein vom Bergwerk auf Schlitten hinunter nach Klausen zu bringen. Erst später wurde Seilbahnen von den Stollen zum Pochwerk im Tinnetal erbaut.
Wegverlauf:
Wie bei Vorschlag Nr. 1 nach St. Anna. Kurz vor der Kirche (bei der Wolfsgrube) mündet von rechts der Erzweg ein (Nr. 3a). Man steigt auf ihm zu den Wiesen des Moar in Ums ab. Unterhalb des Hofes Hinweisschild auf den Villanderer Menhir (prähistorische Kultstätte). Weiter bergab bis zur Kreuzung mit Weg Nr. 4 a. (ober dem Johannser). Auf diesem Weg in nahezu ebener Wanderung zurück nach Villanders.
Gehzeit: Für die ganze Runde etwa 2,5 Stunden.

4. Villanders - St. Anna - Erzweg - Johannser - St. Valentin - Villanders
Dieser Wandervorschlag ist geringfügig länger als der eben genannte.
Wegverlauf:
Wie unter Vorschlag Nr. 3 beschrieben bis zur Wegkreuzung oberhalb des Johannser. Hier nicht auf dem Weg 4 a zurück nach Villanders, sondern zum Johannser absteigen. Auf der Zufahrtsstraße zu diesem Hof weiter nach St. Valentin zum Gasthof Sturm. In wenigen Minuten zum Fußweg mit der Markierung 4 queren (Villanders - Klausen) und auf diesem zurück nach Villanders.
Gehzeit:
Für die ganze Runde 3 Stunden.

5. Villanders - Johannser - Muttner - Klausen
Wegverlauf:
Vom Dorfplatz hinauf zur Kirche und unterhalb der Friedhofs zur Neubausiedlung. Auf dem Weg Nr. 4a zum Glazner und über den Gimpele Bach zur Kreuzung mit dem Erzweg. Hier geradeaus der Markierung 3 a folgend zum aufgelassenen Gehöft Staudach, hinunter zum Muttner und auf der Fahrstraße durch das Tinnetal nach Klausen. Mit dem Linienbus zurück nach Villanders.
Gehzeit: Villanders - Muttner - Klausen: 2 Stunden

6. Villanders - St. Valentin - St. Moritz - Villanders
(Törggeleweg)
Dieser Weg führt an einigen Weinbauernhöfen vorbei und ist daher besonders in der Törggelezeit sehr beliebt.
Wegverlauf:
Am Dorfplatz in Villanders beginnt der Weg mit der Markierung 4 nach Klausen. Man steigt auf ihm bis zur Brücke über den Plabachgraben ab. Kurz danach bei einem Schild rechts ab auf den Törggeleweg. Er steigt über einige Kehren hinunter und überquert erneut den Plabachgraben. Am Unterfurner vorbei kommt man auf die Sauderer Straße. Auf dieser ins Dorf Sauders (St. Moritz). Auf dem alten Sauderer Kirchweg zurück nach Villanders.
Gehzeit: Für die gesamte Runde: 1 Stunden.

7. Villanders - Barbian
Die beiden Gemeinden Villanders und Barbian sind durch den tief eingeschnittenen Graben des Zargenbaches voneinander getrennt. 3 parallele Höhenwege verbinden die beiden Dörfer.
Wegverlauf:
über St. Moritz
Von Villanders nach Sauders. Oberhalb des Dorfes von der Fahrstraße. Die Markierung 17 führt über den Zargenbach zur Straße Villanders - Barbian. Auf dieser weiter ins Dorf.
über die Straße
Von Villanders folgen wir der Markierung Nr. 4 bis zum Gasthof Winterle. Er liegt an der Straße von Villanders nach Barbian. Weiter auf der Straße, die wenig befahren ist.
über Bad Dreikirchen
Von Villanders folgen wir der Markierung Nr. 4 bis zum Gasthof Winterle. Nun nicht auf der Straße weiter, sondern höher über einen Steig durch die Wiesen zum Lafojermüller, über den Bach und steil hinauf nach Bad Dreikirchen. Durch Wald hinunter nach Barbian.
Rückkehr nach Villanders auf einem der angeführten Wege. Andernfalls kann man von Barbian über die Markierung Nr. 3 in 45 Minuten nach Waidbruck absteigen und mit der Eisenbahn bzw. mit dem Linienbus über Klausen nach Villanders zurückkehren.
Gehzeit:
Villanders - Barbian: knapp 2 Stunden, über Bad Dreikirchen eine halbe Stunde mehr.

8. Villanders - Bad Dreikirchen - Briol - Barbianer Wasserfall - Barbian
Landschaftlich großartige Wanderung. Neben den 3 alten Kapellen auf Dreikirchen bildet der eindrucksvolle Wasserfall von Barbian eine bedeutende Attraktion.
Wegverlauf:
Wie bei Vorschlag Nr. 7 beschrieben von Villanders nach Bad Dreikirchen. Nun nicht nach Barbian absteigen, sondern durch schöne Lärchenwälder hinauf zum Gasthof Briol. Weiter geht es auf ebenem Waldweg hoch über Barbian zum Graben des Ganderbaches (oberer Wasserfall). Auf einem steilen Steiglein (Achtung bei Nässe!) hinunter zum unteren Wasserfall und hinaus nach Barbian.
Rückkehr nach Villanders auf einem der Wege (unter Vorschlag Nr. 7 beschrieben) oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ab Waidbruck.
Gehzeit: Von Villanders über Briol und den Wasserfall nach Barbian: 3 Stunden.

9. Villanders - Bad Dreikirchen - Flor - Villanders
Wegverlauf:
Wie bei Vorschlag 7 beschrieben nach Bad Dreikirchen. Beim Gasthof Mesnerhof beginnt der Aufstieg zur Alm Flor. Von dort auf einer Forststraße zum Prackfiederer und zur Almstraße, die man an der 3. Kehre erreicht. Über die Straße oder über den Fußweg mit der Markierung Nr. 10 zurück nach Villanders.
Gehzeiten: Für die gesamte Runde: 3 Stunden.

10. Villanders - Gasser Hütte (Villanderer Alm), 1.740 m.
Bevor wir die Wege auf die Villanderer Alm beschreiben, müssen wir dieses einzigartige Wandergebiet, das sich während der Wintermonate in ein Langlaufparadies verwandelt, unseren Gästen vorstellen.
Die Villanderer Alm ist eine ausgedehnte Hochalm zwischen Tinnebach und Zargenbach. Sie steigt vom Samberg bei der Gasser Hütte bis zum Villanderer Berg an.
Die Alm ist von satten Wiesen, Mooren, Seen und grasbewachsenen Bergkuppen gekennzeichnet. An die 100 Almhütten sind hier verstreut. Sie werden fast alle während der Sommermonate bewohnt und bewirtschaftet. Aus diesem Grunde leben im Sommer viele Villanderer auf der Alm. Der landschaftliche Glanzpunkt der Villanderer Alm ist die großartige Fernsicht auf die Dolomiten jenseits der tiefen Furche des Eisacktales. Vom Peitlerkofel über die Marmolata bis zum Latemar entfalten sie hier ihre ganze Pracht.
Trotz der zahlreichen Besucher, vor allem an den Wochenenden, hat der moderne Tourismus die Villanderer Alm Gott sei Dank noch nicht entdeckt und sie daher von Hotelburgen und großen Sportanlagen verschont. Wer ein gemütliches und ursprüngliches Almleben sucht, kommt hier immer noch auf seine Rechnung und kann die Alm wie eh und je erleben.
Die Villanderer Alm ist durch eine Fahrstraße erschlossen, die von Villanders über den Gasthof Sambergerhof bis zum Saltner Stein führt, wo die Gasser Hütte steht (ca. 8 km ab Villanders). Die meisten Besucher werden daher mit dem Auto auf die Alm fahren. Es gibt aber auch folgende lohnende Fußwege, die auf die Alm führen.
Wegverlauf:
auf dem Wanderweg Nr. 7
Vom Dorfplatz zu Fuß die Almstraße bis zur ersten Kehre, links ab zum Weiler Kranewitt, nun der Markierung Nr. 7 folgend an alten Höfen vorbei, hinauf zum Diller und Pfroder. Nach der Brücke über den Mühlbach geht es mit geringer Steigung weiter über Parjöl zum Parkplatz Speckboden mit dem Bildstock. Die Markierung Nr. 7 führt weiter zum Saltner Stein (Gasser Hütte, 1.744 m).
auf dem Wanderweg Nr. 10 (Sauderer Almweg)
Von Villanders folgend wir der Markierung 4, die zum Gasthof Winterle und nach Bad Dreikirchen führt. Unterhalb des Ansitzes Pardell rechts ab auf die Markierung 10 und über die vielen Berghöfe zum Parkplatz Speckboden, wo sich der Weg mit der Markierung 7 vereinigt. Weiter zur Gasser Hütte.
über Flor und Kressbrunn (Sauerbrünnlweg)
Zu Fuß oder mit Fahrmöglichkeiten bis zum Sägewerk an der 3. Kehre der Almstraße. Nun über den Fahrweg zum Prackfiederer, über den Zargenbach und hinauf zu den Almhütten von Flor. Ansteigend weiter über Kressbrunn und am Sauerbrünnl vorbei nach Kaser und zur Gasser Hütte. Dieser Weg ist unter Vorschlag Nr. 19 im Abstieg beschrieben.
Gehzeiten: Villanders - Gasser Hütte: etwa 2 Stunden, über Flor und Kressbrunn 3 Stunden.
b) Ausgangspunkt Sambergerhof

Die Villanderer Almstraße erreicht nach ca. 5 km den Sambergerhof (1.530 m). Der Parkplatz bei diesem Hotel stellt einen günstigen Ausgangspunkt für die folgenden Wanderungen dar.

11. Sambergerhof - Lodestatt - Pfunderer Bergwerk - Sambergerhof
Wegverlauf: Gleich hinter dem Sambergerhof beginnt der Forstweg, Seniorenweg genannt, auf dem man eine halbe Stunde wandert, bis man zu kleinen Holzhütten kommt (Wiedner Bank). Von hier führt nach rechts ein markierter Steig zum Pfunderer Wetterkreuz und dann steil hinunter zu den obersten Stollen des ehemaligen Kupferbergwerkes. Der Rückweg erfolgt über die dort verlaufende Forststraße und führt beim Zilderer auf die Almstraße zurück, auf der man nach ca. 30 Minuten wieder zum Sambergerhof zurückkommt.
Gehzeit: Für die ganze Runde 2 Stunden

12. Sambergerhof - alter Almweg - Villanderer Alm
Der alte Almweg zur Gasser Hütte ist etwa 2,5 km lang. Er ist heute für den Verkehr gesperrt und eignet sich daher vorzüglich als Wanderweg. Im Winter ist der alte Almweg eine Rodelbahn.
Wegverlauf: Vom Sambergerhof etwa 300 m auf der asfaltierten Fahrstraße zur Gasser Hütte. Dann rechts ab und hinauf auf die Alm und zur Gasser Hütte.
Gehzeit: eine knappe Stunde.

13. Rundweg Sambergerhof - Rinderplatz - Gasser Hütte - Sambergerhof
Wegverlauf: Vom Sambergerhof wie bei Vorschlag Nr. 12 beschrieben auf dem alten Almweg in Richtung Gasser Hütte. Sobald die Steigung dieses Weges nachlässt und er aus dem Wald auf die Almwiesen führt, rechts ab und hinauf auf den Samberg. Über die kleine Runde (markiert mit Nr. 23) kommt man zur Gaststätte Rinderplatz. Von dort zur Gasser Hütte und auf dem alten Almweg zurück zum Sambergerhof.
Gehzeit: Für die gesamte Runde 2 Stunden

14. Rundweg Sambergerhof - Waalweg - Rinderplatz - Gasser Hütte - Sambergerhof
Dieser Weg stellt einen etwas längeren, jedoch sehr bequemen Zugang vom Sambergerhof zur Villanderer Alm her.
Wegverlauf: Vom Sambergerhof auf der Forststraße (Markierung Nr. 21) zur Lodestatt. Nach einer halben Stunde links ab und dem ehemaligen Wasserwaal entlang auf den Samberg. Auf dem großen Rundweg (markiert mit Nr. 24) gelangt man zum Panoramapunkt Moarbödele und weiter zum Rinderplatz. Weiter zur Gasser Hütte und auf dem alten Almweg zurück zum Sambergerhof.
Gehzeit: Für die ganze Runde gut 2 Stunden.

c) Ausgangspunkt Saltnerstein (Gasser Hütte)

Mit PKW kann man vom Sambergerhof etwa 2,5 km weiter bis zum Parkplatz bei der Gasser Hütte fahren. Sie ist ein idealer Ausgangspunkt für kurze oder längere Wanderungen auf der Villanderer Alm und für Bergtouren in den Sarntaler Alpen.
Die asfaltierte Straße führt vom Sambergerhof zuerst zum Parkplatz Speckboden (gebührenfrei) und schließlich hinauf zur Gasser Hütte (am Wochenende gebührenpflichtig).
Um die Alm näher kennenzulernen, möchten wir Spaziergängern und Wanderern die “kleine” oder die “große” Runde empfehlen.

Verlauf der kleinen Runde:
Gasser Hütte - Samberg - Rinderplatz - Gasser Hütte.
Gehzeit: 1 Stunde.
Verlauf der großen Runde:
Gasser Hütte - Samberg - Moarbödele - Rinderplatz - Moar in Plun - alter Gasteiger Weg (Markierung 7) - Kaser - Gasser Hütte.
Gehzeit: 2 Stunden.

Wanderern stehen auf der Villanderer Alm auch einige bewirtschaftete Hütten zur Verfügung.
Gasser Hütte Tel. 0472 843510 Übernachtung möglich.
Rinderplatz Tel. 335 1438245 Übernachtung möglich.
Moar in Plun Tel. 335 474625
Pfroder
Nußbaumer Erdstall Tel. 333 8730601
Marzuner Schupfe  Tel. 339 3242735
Stöfflhütte Tel. 320 3364998 Übernachtung möglich.
Die folgenden Wandervorschläge (Nr. 15 bis Nr. 18) benützen von der Gasser Hütte bis zur Jausenstation Moar in Plun die Fahrstraße (Markierung 6, ca. 1,2 km). Hier verkehren häufig landwirtschaftliche Fahrzeuge. Damit sich die Wanderer nicht belästigt fühlen, wird empfohlen, auf den parallel verlaufenden Trimm - Dich - Pfad auszuweichen.

15. Gasser Hütte - Stöfflhütte - Latzfonser Kreuz (2.300 m) - (Kassianspitze, 2.581 m)
Der Wallfahrtsort zum Latzfonser Kreuz (2.300 m) und die Kassianspitze sind überaus lohnende Tourenziele mit großartigem Panoramablick auf die Dolomiten.
Wegverlauf: Vom Parkplatz bei der Gasser Hütte folgen wir der Markierung Nr. 6 und erreichen in etwa 1 Stunden die bewirtschaftete Stöfflhütte (2.057 m).
Weiter auf der Markierung Nr. 1 über die Latzfonser Alm in weiteren 1,5 Stunden zum höchsten Wallfahrtsort Europas (bewirtschaftete Schutzhütte). Von hier in 50 Minuten hinauf auf die Kassianspitze (2.581 m).
Gehzeit: Gasser Hütte - Latzfonser Kreuz 3 Stunden.

16. Gasser Hütte - Totenkirchl (2.186 m)
Vom Parkplatz Gasser Hütte sieht man schon hoch oben im Einschnitt zwischen dem Villanderer Berg und dem breiten ,,Totenrücken” die kleine Kapelle ,,am Toten”. Sie wurde in der heutigen Form im Jahre 1861 eingeweiht, soll aber auf das Jahr 1350 zurückgehen. Die Kapelle ist immer geöffnet unnd enthält eine imponierende Christusfigur. Es ist Brauch, Sterbebildchen von Verstorbenen auf der Eisacktaler und auf der Sarner Seite in der Kapelle aufzuhängen.
Der Name “Am Toten” soll in der Pesteit entstanden sein. Damals starb auf diesem Joch ein Hirte und blieb liegen, weil niemand es wagte, die Leiche zu bergen.
Wegverlauf: Die leichte, aussichtsreiche Wanderung folgt den Kreuzwegstationen (Markierung Nr. 6). Auf der Sarner Seite liegen 10 Minuten unter der Kapelle die drei Schwarzseen und ein Stolleneingang. Auf der Villanderer Seite erreicht man von der Kapelle in 15 Minuten den stattlichen Totensee
Gehzeit: Gasser Hütte - Kapelle am Toten etwa 1,5 Stunden.

17. Gasser Hütte - Totenkirchl - Villanderer Berg (2.509 m) - Gasteiger Sattel - Gasser Hütte
Herrliche Höhenwanderung über die weiten Almflächen der Villanderer Alm. Keine Bergerfahrung notwendig!
Wegverlauf: Vom Parkplatz bei der Gasser Hütte wie Vorschlag Nr. 16 beschrieben über den Güterweg zum Totenkirchl, links weiter zum Totensee und über einen etwas steilen Bergsteig hinauf auf das Plateau und weiter zum Gipfel des Villanderer Berges. (Mitte Südtirols)! Gegen Südwesten zum Gipfelkreuz der Sarner Scharte. An der kleinen Wetterschutzhütte ostwärts vorbei auf Markierung Nr. 3 hinab zu den Almhütten und zum Gasteiger Sattel. Nun auf gutem Güterweg zurück zur Gasser Hütte.
Gehzeit: Für die ganze Runde ungefähr 4 Stunden.

18. Gasser Hütte - Rittner Horn (2.260 m)
Sehr lohnende und leichte Tour. Das Rittner Horn gehört zu den schönsten Aussichtsgipfeln Südtirols. Herrlicher Rundblick!
Wegverlauf: Vom Parkplatz bei der Gasser Hütte über die bewirtschaftete Alm Moar in Plun zum Gasteiger Sattel. Von hier auf der Markierung Nr. 1 dem breiten Kammverlauf folgend bis zur Schutzhütte, die auf dem Gipfel des Rittner Hornes steht.
Als Rückweg kann die Variante vom Unterhornhaus auf der Markierung Nr. 0 weiter über Kapranka (Jausenstation Nussbaumer Erdstall) zur Gasser Hütte empfohlen werden.
Gehzeit: Gasser Hütte - Rittner Horn: 2 Stunden.
Weitere Rundwege auf der Villanderer Alm
Folgende weiteren Rundwege auf der Villanderer Alm sind möglich. Sie benützen abschnittsweise die bereits beschriebenen Wege.
a) Gasser Hütte - Kaser - Gasteiger Sattel - ab hier Weg Nr. 1 in Richtung Latzfonser Kreuz bis zur Kreuzung mit der Fahrstraße zum Toten - auf dieser zurück zur Gasser Hütte.
Gehzeit: 3 Stunden
b) Gasser Hütte - über Kaser oder über Moar in Plun zum Gasteiger Sattel - Markierung blau-weiß Nr. 3 zum Villanderer Berg - Toten und über die Fahrstraße zurück zur Gasser Hütte.
Gehzeit: 4 Stunden
c) Gasser Hütte - Fahrweg zum Toten bis zur Kreuzung mit der Nr. 1 - auf diesem Weg nach rechts bis zur Stöfflhütte und zurück zur Gasser Hütte.
Gehzeit: 3 Stunden
d) Gasser Hütte - Toten - Stöfflhütte - Gasser Hütte.
Gehzeit: 4 Stunden

19. Gasser Hütte - Kaser - Flor - Villanders
Sehr empfehlenswerte Wanderung. Am besten fährt man am Morgen mit einer Fahrgelegenheit zum Sambergerhof. Von dort zu Fuß zur Gasser Hütte.
Weiterer Wegverlauf: Auf dem Weg mit der Markierung Nr. 7 in den Graben des Zargenbaches und jenseits auf einer Forststraße zuerst flach, später steiler abwärts zur Almhütte Flor. Wie bei Vorschlag Nr. 9 beschrieben zurück nach Villanders.
Gehzeit: etwa 2 Stunden

d. Wanderungen in der Umgebung von Villanders

20. Stadt Klausen
Das Städtchen Klausen erreicht man von Villanders aus mit dem Auto (5 km) oder mit dem Linienbus. Zu Fuß steigt man in etwa 45 Minuten von Villanders nach Klausen ab.
Die historische Altstadt ist überaus sehenswert (fürstbischöfliches Zollhaus, Kirchenbauten, Stadtgasse, historische Gaststätten, Stadtmuseum, Dürerstein). Der Tourismusverein von Klausen bietet regelmäßig kostenlose Führungen durch die Altstadt an (Information Tel. 0472 847 424). Klausen ist auch ein beliebtes Einkaufszentrum und Ausgangspunkt für Ausflüge und Rundfahrten in den Gebieten Villnöss, Gröden, Dolomiten, Lajen, Gröden, Seiser Alm.

21. Säben - Feldthurns - Tschötsch - Brixen
Auf diesem Wege liegen zwei bedeutende Sehenswürdigkeiten, das Kloster Säben (Information Tourismusverein Klausen, Tel. 0472 847 424) und das Schloss Feldthurns (täglich Führungen außer Montag). Mit deren Besichtigung beansprucht der bequeme Ausflug einen ganzen Tag.
Mit dem Auto nach Klausen. Aufstieg zum Kloster. Weiter über Pardell nach Feldthurns und schließlich über Tschötsch nach Brixen. Rückkehr nach Klausen mit dem Linienbus oder mit der Eisenbahn.
Gehzeit: etwa 3 Stunden.

22. Ritten
Das Rittner Hochplateau ist ein beliebtes Ausflugsziel. Man erreicht es von Villanders über Barbian. Die Fahrstraße ist teilweise etwas schmal. Der Ritten bietet eine Fülle von Wandermöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten, so z. B. die Hügelkirchen von St. Verena und St. Andreas, die Wallfahrtskirche von Maria Saal, die Erdpyramiden, die Kommende in Lengmoos.
Wer zu Fuß von Villanders über Barbian bis nach Klobenstein am Ritten geht, muss etwa 6 Stunden einplanen. Die Wanderung ist sehr lohnend, die Markierungen gehen der Asfaltstraße fast immer aus dem Weg. Rückkehr ab Klobenstein mit öffentlichen Verkehrsmitteln über Bozen und Klausen.
Sehr lohnend, aber doch etwas anspruchsvoll, ist folgender Weg auf den Ritten: Villanders - Bad Dreikirchen - Briol - Barbianer Wasserfall - Schritzenholz - Bad Süß - Klobenstein (knapp 7 Stunden, Trittsicherheit erforderlich).
Im Sommer gibt es regelmäßig Fahrten mit Kleinbus von Villanders bis zum Gasthof Pemmern am Ritten. Mit dem Sessellift kommt man von dort fast bis zum Gipfel des Rittner Horns. Über die Villanderer Alm und die Gasser Hütte lässt es sich in unbeschwerlicher Wanderung zum Sambergerhof bzw. nach Villanders zurückkehren.

23. Klausen - Lajen - Fonteklaus (oder Gnoll) - Gufidaun - Klausen
Sehr lohnende Wanderung am Hang des Eisacktales, der Villanders gegenüberliegt. Mit dem Auto nach Klausen.
Wegverlauf:
Von Klausen auf der Markierung Nr. 5 zum Dürerstein und weiter über Albions nach Lajen. Nun auf Markierung Nr. 6 nach Freins und über den Ansitz Fonteklaus (Gastwirtschaft) oder über den Gasthof Gnoll (etwas weiter) nach Gufidaun und zurück nach Klausen.
Gehzeit: Für die ganze Runde 4 Stunden.

24. (Klausen) - Lajen - St. Ulrich (Poststeig)
Der Poststeig ist einer der schönsten Wanderwege im Eisacktal. Wem der erste Aufstieg ab Klausen zu anstrengend ist, kann mit dem Linienbus bis nach Lajen fahren. Von dort ist der Poststeig bis nach St. Ulrich unbeschwerlich.
Wegverlauf:
Von Klausen nach Lajen wie bei Vorschlag Nr. 22 beschrieben. Von Lajen über Tschöfas, Tanirz und St. Peter in den Raschötzer Wald. Durch den Felssturz von Pontives erreicht man St. Ulrich in Gröden. Rückkehr nach Klausen mit dem Linienbus.
Gehzeit: Lajen - St. Ulrich: 3 Stunden.

25. Gilfenklamm - Sterzing
Die Gilfenklamm bei Sterzing wurde vom Ratschingser Bach aus dem hellen Marmorstein gefressen. Die Weganlage mit den Brücken und Stiegen ist hochinteressant. Mit dem Besuch in Sterzing sowie einer Besichtigung der dortigen Museen (Bergbaumuseum Jöchlsthurn, Schaustollen Schneeberg, Jagdmuseum Mareit) lässt sich ein gutes Tagesprogramm planen.
Anfahrt:
Auf der Brennerautobahn von Klausen etwa 40 km nördlich bis zur Ausfahrt Sterzing. Zur Gilfenklamm folgt man den Schildern Ratschings bis zur Ortschaft Stange. Hier beginnt der Fußweg durch die Gilfenklamm.
Gehzeit durch die Klamm: etwa 40 Minuten und wieder zurück.

26. Völser Weiher
Der kleine See unter den mächtigen Felswänden des Schlern ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Kastelruth - Seis.
Von Seis zum ehemaligen Hotel Salegg und auf wunderschönem Waldweg zum See. (Gastwirtschaften). Vom Völser Weiher hinunter nach Völs. Mit dem Linienbus zurück nach Seis.
Gehzeit: 2 Stunden.

27. Rastenbachklamm - Kalterer See
Lohnenswerte und landschaftlich sehr reizvolle Wanderung im Überetsch.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Bozen - Kaltern.
Von Kaltern zum Ortsteil St. Anton und zur nahen Sportzone. Nun durch herrliche Buchenwälder parallel zur Fahrstraße nach Altenburg. Kurz abwärts durch den Buschwald zur frühchristlichen Kirche St. Peter. Der Steig führt durch den Graben des Rastenbaches (Treppen und Brücken, aber vollständig ungefährlich) hinunter zum Kalterer See. Mit dem Linienbus zurück zum Ausgangspunkt.
Gehzeit: 3 Stunden.

e)Bergtouren

28. Radlsee - Königanger (2.436 m)
Anfahrt: Villanders - Klausen - Feldthurns - Schnauders - Parkplatz Oberschnauders.
Vom Parkplatz in mäßig steilem Aufstieg in 2 Stunden zum Radlsee (bewirtschaftete Schutzhütte). Wer nicht zum Auto zurück muss, kann im Rahmen in einer großartigen Bergtour auf Höhenwegen die Gasser Hütte erreichen (Radlsee - Königanger - Klausner Hütte - Latzfonser Kreuz - Stöfflhütte - Gasser Hütte, etwa 7 Stunden, Übernachtungsmöglichkeiten in den Schutzhütten).

29. Brixner Höhenweg
Großartiger, dank der Seilbahn auch unbeschwerlicher Höhenweg.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Brixen - St. Andrä. Mit der Gondelbahn hinauf zum Gasthof Kreuztal (2.000 m) Der Brixner Höhenweg führt auf einer Höhe von ca. 2000 m in
2 Stunden von Kreuztal zur Ochsenalm. Rückkehr auf dem gleichen Weg oder Abstieg von der Ochsenalm über Ackerboden und St. Leonhard zurück nach St. Andrä (gut 3 Stunden).

30. Lüsen - Astjoch (2.194 m)
Anfahrt: Villanders - Klausen - Brixen - Lüsen - Rungg (Parkplatz).
Vom Parkplatz in 2 Stunden hinauf zur Kreuzwiesenhütte und in weiteren 45 Minuten auf den Gipfel des Astjoches. Großartiger Aussichtsgipfel auf der weiten Lüsner Alm. Kammüberschreitung bis zum Jakobsstöckl und auf der Markierung Nr. 2 über Flitt zurück zum Auto. Gehzeit für die gesamte Runde: etwa 6 Stunden.

31. Adolf Munkelweg
Der Adolf Munkelweg am Fuße der Geislerspitzen ist einer der schönsten Höhenwege in den Dolomiten.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Villnöss - Parkplatz Zans (Naturpark, Linienbus ab Klausen).
Von der Zanser Alm auf dem Fahrweg in 30 Minuten nach Tschantschenon. Nun auf dem Munkelweg unter den Geislern in 2 Stunden bis zur Brogles Alm. Wer nicht zum Auto zurück muss, kann in 2 Stunden nach St. Ulrich in Gröden absteigen.

32. Flitzer Wasserfall
Der 45 m hohe Wasserfall am schattigen Hang oberhalb von Villnöss ist vor allem ein heißen Sommertagen ein beliebtes Wanderziel.
Anfahrt: Villanders - Klausen - St. Peter in Villnöss (Linienbus ab Klausen).
Man folgt der Forststraße (Markierung 29) und erreicht in 1Stunden die Höfegruppe Flitz. Von hier führt ein Steig durch die Wiesen in die Nähe des Wasserfalls.
Wer nicht zum Auto zurück muss, kann in ca. 4 Stunden über Bad Froy und Gufidaun zurück nach Klausen gelangen.

33. Peitlerkofel
Dieser Berg mit seinen 2.874 m Höhe bildet den nordwestlichen Eckpfeiler der Dolomiten. Für einigermaßen trittsichere Bergwanderer ist der Peitlerkofel eine sehr empfehlenswerte Gipfeltour.
Anfahrt: Wie bei Vorschlag 28 beschrieben zur Zanser Alm. Vom Parkplatz steigt man in knapp 2 Stunden zur Schlüterhütte auf (bewirtschaftet). Nun quert man die steilen Grashänge bis zur Peitler Scharte. Von hier im Zickzack hinauf und am Schluss über leichte Felsen (Drahtseile) zum Gipfel.

34. Raschötz - Brogles
Der Sessellift von St. Ulrich auf die Raschötz macht diesen Vorschlag zu einer bequemen, genussreichen Almwanderung.
Anfahrt: Villanders - Klausen - St. Ulrich (zahlreiche Linienbusse ab Klausen, in der Hochsaison herrscht in St. Ulrich akute Parkraumnot, an der Talstation des Sesselliftes besteht keine Möglichkeit, das Auto abzustellen).
Von der Ortsmitte in 10 Minuten hinauf zur Talstation des Sesselliftes. Die Bergstation liegt auf etwa 2.100 m. Von hier ist in einer halben Stunde der Gipfel der Außerraschötz nahezu mühelos zu erreichen. Großartige Fernsicht!
Der Höhenweg nach Brogls beginnt an der Bergstation des Liftes. Er führt nahezu eben in knapp 2 Stunden zur bewirtschafteten Broglser Alm. Zurück zum Sessellift oder in zweistündigem Abstieg zu Fuß durch das Annatal nach St. Ulrich.

35. Regensburger Hütte (2.039 m) - Seceda - Sass Rigais (3.025 m)
Den mühsamen Aufstieg schafft die Gondelbahn von
St. Christina zum Col Raiser mühelos in wenigen Minuten.
Anfahrt: Villanders - Klausen - St. Ulrich - St. Christina.
Am oberen Ende der Ortschaft St. Christina von der Hauptstraße links ab und mit dem Auto zur Talstation des Gondelliftes. Genügend Parkfläche.
Von der Bergstation gibt es zahlreiche Wandermöglichkeiten an den sanften und grünen Südabhängen der Seceda. Diese Mulde inmitten der schroffen Bergzacken gehört zu den lieblichsten Landschaften der Dolomiten.
Über die nahe Regensburger Hütte kann man auch den Sass Rigais (3.025 m) besteigen. Er ist der höchste Gipfel der Geislerspitzen. Diese Tour ist allerdings nur Bergsteigern mit Klettersteigerfahrung und entsprechender Ausrüstung vorbehalten. Nichts für Anfänger!

36. Grödner Joch - Tschier Joch (2.466 m) oder Pisciaduhütte (2.584 m)
Einzigartige Wanderung in großartiger Dolomitenlandschaft.
Anfahrt: Villanders - Klausen - St. Ulrich - Grödner Joch.
Das Grödner Joch ist Ausgangspunkt für einige schöne Touren.
a) Von der Passhöhe über die Clarkhütte hinauf auf das Tschier Joch. Durch eine unentwirrbare Felsenlandschaft kommt man in 2 Stunden bis zum Crespeina See. Wer nicht zum Auto zurück muss, kann über das Chedultal nach Wolkenstein absteigen.
b) Klettersteig Große Tschier.
Dieser einfache Steig (drahtseilversichert) ist auch Anfängern zuzumuten. Schwindelfreiheit ist allerdings unabdingbare Voraussetzung. In 45 Minuten steht man auf dem Gipfel.
c) Von der Passhöhe durch das Val Setus auf die Hochfläche der Sella. Hier steht die bewirtschaftete Pisciaduhütte.

37. Rund um den Langkofel
Beliebter Rundweg in einzigartiger Landschaft.
Anfahrt: Villanders - Klausen - St. Ulrich - Sella Joch. Mit dem Lift hinauf auf die Langkofelscharte. In etwa 5 Stunden kann man den Langkofel umrunden und zum Ausgangspunkt zurückkehren. Unterwegs gibt es einige bewirtschaftete Hütten.

38. Rund um den Plattkofel - Friedrich Augustweg
Beliebter Rundweg, lieblicher als der Vorschlag Nr. 37.
Anfahrt: Villanders - Klausen - St. Ulrich - Sella Joch. Mit dem Lift hinauf auf die Langkofelscharte. In etwa 4 Stunden kann man den Plattkofel umrunden und auf dem einzigartigen Friedrich Augustweg zum Ausgangspunkt zurückkehren. Von der bewirtschafteten Plattkofel Hütte aus kann als Gipfelerlebnis auch der Plattkofel erstiegen werden (knapp 3.000 m, etwas mühsam, aber ungefährlich).

39. Seiser Alm - Schlern (2.564 m)
Beliebte Tour auf einen der schönsten Aussichtsgipfel des Landes.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Kastelruth - Seiser Alm. Vom großen Parkplatz auf der Alm geht man in südöstliche Richtung auf den Schlern zu. Nach dem kurzen Abstieg zur Saltner Hütte beginnt der “Touristensteig”, der in weiten Schleifen auf das Hochplateau zu den Schlernhäusern führt (bewirtschaftet). In weiteren 20 Minuten steht man am Gipfel des Pez. Großartige Aussicht!

40. Seiser Alm - Puflatsch (2.176 m)
Einfache und schöne Wanderung auf der Seiser Alm.
Anfahrt: wie unter Vorschlag Nr. 36 beschrieben.
Vom Parkplatz zum Eurotel und in einer halben Stunde hinauf auf die Hochfläche des Puflatsch. Nahezu ebene Rundwanderung zu den Hexenbänken und zum Gipfel. Die Gehzeit für die gesamte Runde beträgt ca. 2 Stunden.

41. Der Hirzelweg unter dem Rosengarten
Einzigartiger Höhenweg unter dem Rosengarten. Liftanlagen erleichtern den Auf- und den Abstieg.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Blumau - Tiers - Nigerpass - Frommer Alm.
Mit dem Lift hinauf zur Kölner Hütte. Hier beginnt der Hirzelweg, der in 1,5 Stunden nahezu eben zur Paolina Hütte bringt. Zu Fuß oder mit dem Lift hinunter zum Karerpass. Mit dem Linienbus zurück zum Ausgangspunkt.

42. Tschafon (1.834 m)
Einzigartiger Aussichtsberg oberhalb von Völs.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Blumau - Tiers.
Von Tiers in 2 Stunden ziemlich steil hinauf auf den Gipfel. Kurz unterhalb steht die bewirtschaftete Tschafonhütte.

43. Weißhorn (2.317 m) und Schwarzhorn (2.439 m)
Freistehende Gipfel über dem Regglberg. Von Villanders aus als markante Pyramidenn zu sehen.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Eggental - Lavazè Joch - Jochgrimm.
Das Weißhorn ist in 40 Minuten über leichte Schrofen (ungefährlich) zu erklimmen, das Schwarzhorn über Grashänge in einer Stunde. Die freie Lage verschafft einen einzigartigen Rundblick über große Teile Südtirols.

44. Monte Roèn (2.116 m)
Beliebter Gipfel zwischen Etschtal und Nonsberg.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Bozen - Eppan - Mendel.
Vom Mendelpass (Tiefblick zum Kalterer See) nach Süden zur Halbweghütte. Der erste Teil des Anstieges kann auch mit einem Lift zurückgelegt werden. Weiter geht es zur Romeno Alm und dann über den breiten Kammrücken auf den Gipfel des Roèn. Prächtiger Tiefblick nach Tramin, fast 2.000 m Höhendifferenz.
Vom Mendelpass kann man mit dem Auto auch den nahen Penegal (1.766 m) erreichen (Mautstraße). Die Aussicht vom Gipfel auf die Dolomiten ist besonders schön.

45. Hufeisentour
Mehrtagestour durch die östlichen Sarntaler Alpen, hoch über Villanders. Beliebte Route von Hütte zu Hütte.
Der Ausgangspunkt ist Bozen. Mit der Seilbahn erreicht man Oberbozen am Ritten.
1. Tag: Oberbozen (1.220 m) - Rittner Horn (2.260 m)
2. Tag: Rittner Horn - Latzfonser Kreuz (2.300 m)
3. Tag: Latzfonser Kreuz - Flaggerschartenhütte (2.481 m)
4. Tag: Flaggerschartenhütte - Penser Joch (2.214 m)
5. Tag: Abstieg nach Sterzing (oder Fortsetzung in den westlichen Sarntaler Alpen).

46. Wilde Kreuzspitze
Ein Vorschlag für ausdauernde und erfahrene Bergsteiger.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Brixen - Mühlbach - Vals - Parkplatz Fane Alm.
Vom Parkplatz über Labeseben und den Wilden See zum Gipfel (3. 134 m). Abstieg über die Brixner Hütte zurück zum Parkplatz.
Gesamtgehzeit: 7 bis 9 Stunden.

47. Dolomitenrundfahrt mit Wanderung am Karersee
Die Große Dolomitenstraße gehört zu den berühmtesten Touristenstraßen der Welt. Von Bozen bis nach Cortina ist sie 111 km lang und führt über 3 Pässe.
Routenverlauf: (Villanders - Klausen) - Eggental - Karersee - Karerpass - Fassatal - Canazei - Pordoijoch - Arabba - Falzarego Pass - Cortina - Tre Croci Pass - Misurina - Toblach - Bruneck - (Klausen - Villanders). Reine Fahrzeit ca. 6 Stunden.
Der Karersee (1580 m, gebührenpflichtiger Parkplatz) ist Ausgangspunkt für den Temlweg unterhalb der Felstürme des Latemar.

48. Rundfahrt über das Penser Joch mit Wanderung am Durnholzer See
Die Straße über das Penser Joch führt durch das Sarntal. Diese wenig befahrene Rundfahrt kann sehr empfohlen werden. Sie ist ca. 130 km lang.
Routenverlauf: (Villanders) - Klausen - Brixen - Sterzing - Penser Joch - Pens - Astfeld - Sarnthein - Bozen - Klausen - (Villanders).
Von Astfeld kann man einen kurzen Abstecher nach Durnholz machen. Für den Rundweg um den fjordartigen See muss man 1 Stunde Gehzeit einplanen.

49. Rundfahrt über den Jaufenpass mit Wanderung zur Jaufenspitze
Auch dieser Vorschlag ist eine beliebte Rundfahrt in Südtirol. Die Strecke ist knapp 150 km lang.
Routenverlauf: (Villanders) - Klausen - Brixen - Sterzing - Jaufenpass - St. Leonhard in Passeier - Meran - Bozen - Klausen - (Villanders).
Vom Jaufenpass kann man in einer Stunde den Gipfel der Jaufenspitze (2.481 m) erklimmen. Achtung: der Steig ist etwas luftig. Wer ihn sich nicht zumutet, kann auf einem angenehmen Höhenweg vom Jaufenpass bis zum Gipfel des Saxner wandern.
In St. Leonhard können die Gedenkstätten an Andreas Hofer besichtigt werden.


50. Drei Zinnen
Dank der Autostraße ist dieses bekannte Bergmassiv mühelos zu erreichen.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Brixen - Bruneck - Toblach - Schluderbach - Misurina - Mautstraße (sehr teuer, ca. 20 Euro, es fahren auch Linienbusse) zur Auronzohütte (2.320 m).
Für den herrlichen und vollständig ungefährlichen Wanderweg rund um die 3 Zinnen muss man 3 Stunden einplanen.

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