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| Den
Rucksack auf den Buckel und aufgeht’s über Wiesen hinauf
auf die Alm |
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Wandern in und um Villanders
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Markierungen, Übersicht und
Wanderkarten
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Wanderziele
a) Ausgangspunkt Villanders
b) Ausgangspunkt Sambergerhof
c) Ausgangspunkt Saltnerstein
(Gasser Hütte) d.
Wanderungen in der Umgebung von Villanders
e)Bergtouren
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Wanderkarte
(für eine Vergrößerung bitte auf das Bild
klicken -->pdf):

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Wandern in und
um Villanders
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Bevor Sie aufbrechen,
um unsere Umgebung zu Fuß zu erkunden, geben wir Ihnen einige
Empfehlungen mit auf den Weg. Die meisten sind für unsere
Gäste selbstverständlich.
Mit Recht erwarten Sie sich eine saubere Landschaft. Lassen
Sie aus diesem Grunde auf Ihren Spaziergängen, Wanderungen
und Bergtouren bitte keinerlei Abfälle zurück. Wer seinen
Proviant umweltbewusst einkauft, hat sowieso nichts zurückzulassen.
Wenn Sie unterwegs Abfallkörbe antreffen, denken Sie bitte
daran, dass es sich dabei nur um eine Notlösung handelt. Was
Sie dort hineinwerfen, muss jemand anderer irgendwann einmal
für Sie ins Tal tragen.
Bleiben Sie bei Ihren Wanderungen immer auf den markierten
Wegen! Abkürzungen durch Wiesen und Weinberge missfallen den
Bauern sehr. Im Wald schließlich schädigen Sie die Pflanzenwelt
und stören die Tierwelt! Zäune und andere Absperrungen erfüllen
wichtige Funktionen. Schließen Sie bitte die Tore wieder hinter
Ihnen!
Im Sinne der Ökologie sind das Sammeln von Pilzen und das
Pflücken von Blumen durch Landesgesetze geregelt. Diesbezügliche
Bestimmungen erfahren Sie in den Büros der Tourismusvereine.
Vor Übertretungen muss gewarnt werden, es kann empfindliche
Strafen geben. Denken Sie auch daran, dass Obst, Trauben,
Kastanien und Nüsse privates Eigentum des Bauern sind.
Raucher sollen vorsichtig mit den glimmenden Zigarettenresten
umgehen. Bei längeren Trockenperioden besteht akute Waldbrandgefahr.
Vielleicht möchten Sie die Villanderer Umgebung mit dem Mountainbike
oder auch zu Pferd erkunden. Dies ist grundsätzlich möglich.
Auf schmalen Wanderwegen sollte aber unbedingt auf Fußgänger
Rücksicht genommen werden. Geben Sie diesen auf alle Fälle
Vortritt! Bleiben Sie mit Rad und Pferd wenn möglich immer
auf Forststraßen und anderen geeigneten Wegen! Die Grasnarbe
ist zu empfindlich.
Zwischen Klausen und Villanders gibt es einen öffentlichen
Linienverkehr. Leider ist die Gestaltung des Fahrplanes nicht
immer auf die Bedürfnisse der Gäste eingestellt. Der Linienverkehr
von Villanders zum Sambergerhof soll außerhalb der Schulzeiten
überhaupt eingestellt werden. Als Ersatz dafür wird vom Tourismusverein
Villanders eine Kleinbusverbindung bis zur Gasser Hütte eingerichtet.
Verwenden Sie Ihr Auto also nur dann, wenn es unumgänglich
notwendig ist. Sie glauben nicht, wie viele Ausgangspunkte
Sie mit etwas Fantasie und einem guten Fahrplan (in den Tourismusbüros
erhältlich) mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können.
Busfahren ist bequem, umweltschonender und risikofrei.
Im Rahmen dieses bescheidenen Führers werden natürlich nur
gut begehbare Wege beschrieben. Je nach Höhenlage sollten
Sie aber trotzdem darauf achten, dass Ausrüstung und Kondition
den Anforderungen entsprechen. Bei Tagestouren empfiehlt es
sich, seinen Gastgeber vor dem Start über das Ziel zu informieren.
Wanderst du, brauche nicht nur deine Füße, sondern auch Augen,
Kopf und Herz! Diesen Spruch möchten wir Ihnen besonders ans
Herz legen. Es gibt unterwegs so viel Schönes zu sehen, das
viel wichtiger ist als Hüttenstempel und Kilometerrekorde.
Abgesehen von den Landschaftsbildern und dem Beobachten der
Tier- und Pflanzenwelt kommen Sie, vor allem in tieferen Lagen,
an unzähligen Bau- und Kunstdenkmälern vorbei.
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Markierungen, Übersicht
und Wanderkarte
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Der Großteil der Wege
wird vom AVS (Alpenverein Südtirol) gewartet und gewissenhaft
markiert. Die Kennzeichnung ist rot - weiß. An Kreuzungen
ist auch die Wegnummer (in schwarz, manchmal sind es auch
Buchstaben) angegeben. Dazu kommen zahlreiche Wege, die vom
örtlichen Tourismusverein markiert und ausgeschildert worden.
Die Kennzeichnung ist in diesem Falle blau - weiß. An Kreuzungen
befinden sich immer klare Wegweiser, so dass es keinerlei
Orientierungsschwierigkeiten gibt.
Bei den beschriebenen Wanderwegen handelt es sich grundsätzlich
um Fußwege. Straßen werden gemieden oder abgekürzt.
Durch Unwetter oder auch durch den Bau von Forststraßen können
Wege manchmal unterbrochen werden. Nicht immer sind Alpenverein
und Tourismusvereine davon in Kenntnis gesetzt. Wenn Sie daher
unterwegs Mängel antreffen (undeutliche oder fehlende Markierung,
Unterbrechungen jeglicher Art u. ä.), bitten wir Sie, es Ihrem
Gastgeber oder dem Tourismusverein umgehend zu melden. So
kann am schnellsten Abhilfe geschaffen werden.
Um sich orientieren zu können und die Wege zu finden, braucht
es keine Wanderkarten. Diese erfüllen jedoch eine ganz andere
Aufgabe. Gute Karten machen die Landschaft lebendig. Sie geben
die Namen von Bächen, Hügelkuppen, Wiesen und Bauernhöfen
wieder. Sie geben genaue Höhenzahlen an. Mit Hilfe der Karten
kann man Rundwege planen. Schließlich kann man nach erfolgter
Tour die ganze Route noch einmal auf dem Papier miterleben.
Es gibt Urlauber, die sich ihre Karten wie einen Schatz hüten.
Das Wandergebiet der Villanderer Alm ist auf verschiedenen
Blättern (Kompass, Tabacco, mapgrafic) dargestellt. Die Verkäufer
werden Sie gerne beraten. Eine eigene Wanderkarte für die
Östlichen Sarntaler Alpen ist derzeit in Ausarbeitung.
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a)
Ausgangspunkt Villanders
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1. Villanders - St. Anna
- (Gasthof Mühlele - Klausen)
St. Anna in Rotlahn (1736 in der heutigen Form erbaut)
war die Knappenkirche für das Bergwerk am Pfunderer Berg.
Bis 1942 wurde hier nach Erzen geschürft.
Wegverlauf:
Vom Dorfplatz an der Kirche vorbei auf steilem Steig zur 2.
Kehre der Almstraße. Hier rechts ab nach Gravetsch. Von Gravetsch
führen 2 parallele Wanderwege (Nr. 3 und Nr. 3 b) durch den
schönen Wald nach St. Anna. Beide Wege vereinigen sich, kurz
bevor man die Waldlichtung mit der Kapelle erreicht.
Rückkehr auf dem jeweils anderen Weg. Von St. Anna aus kann
man auf dem Weg Nr. 3 ins Tinnetal zum Gasthof Mühlele absteigen
und über die Fahrstraße entlang nach Klausen gelangen. Rückkehr
nach Villanders mit dem Linienbus.
Gehzeit:
St. Anna und zurück: 3 Stunden
Villanders - St. Anna - Gasthof Mühlele - Klausen: 4 Stunden
2. Villanders - St. Anna - Pfunderer Bergwerk - Zilderer
Kehre
Das Pfunderer Bergwerk in Villanders war eines der ertragreichsten
Tirols. Bis 1942 wurde hier nach Kupfer, Zink, Blei und Silber
geschürft. Die Stolleneingänge liegen in einem sehr unwegsamen
Gelände. Von einem Betreten der Stollen ohne entsprechende
Ausrüstung und ohne ortskundigen Führer ist abzuraten. Der
Tourismusverein Villanders bietet regelmäßig Führungen durch
das Bergwerk an. Informationen im Tourismusbüro!
Wegverlauf:
Wie bei Vorschlag Nr. 1 beschrieben nach St. Anna. Bei der
Kapelle beginnt der Weg, der in die Nähe einiger Stolleneingänge
führt und weiter oben auf eine Forststraße trifft. Auf dieser
erreicht man die Almstraße bei der Zilderer Kehre. Bushaltestelle.
Rückkehr mit dem Linienbus oder Abstieg zu Fuß über die Herrenwiesen
und Gravetsch nach Villanders.
Gehzeit:
Villanders - St. Anna - Zilderer Kehre: 2,5 Stunden
Abstieg über Gravetsch nach Villanders: eine weitere Stunde
3. Villanders - St. Anna - Erzweg (oberer Teil) -
Villanders
Den Erzweg, der zu großen Teilen noch gepflastert ist,
benutzten einst die Bergknappen, um das erzhaltige Gestein
vom Bergwerk auf Schlitten hinunter nach Klausen zu bringen.
Erst später wurde Seilbahnen von den Stollen zum Pochwerk
im Tinnetal erbaut.
Wegverlauf:
Wie bei Vorschlag Nr. 1 nach St. Anna. Kurz vor der Kirche
(bei der Wolfsgrube) mündet von rechts der Erzweg ein (Nr.
3a). Man steigt auf ihm zu den Wiesen des Moar in Ums ab.
Unterhalb des Hofes Hinweisschild auf den Villanderer Menhir
(prähistorische Kultstätte). Weiter bergab bis zur Kreuzung
mit Weg Nr. 4 a. (ober dem Johannser). Auf diesem Weg in nahezu
ebener Wanderung zurück nach Villanders.
Gehzeit: Für die ganze Runde etwa 2,5 Stunden. 4.
Villanders - St. Anna - Erzweg - Johannser - St. Valentin
- Villanders
Dieser Wandervorschlag ist geringfügig länger als der
eben genannte.
Wegverlauf:
Wie unter Vorschlag Nr. 3 beschrieben bis zur Wegkreuzung
oberhalb des Johannser. Hier nicht auf dem Weg 4 a zurück
nach Villanders, sondern zum Johannser absteigen. Auf der
Zufahrtsstraße zu diesem Hof weiter nach St. Valentin zum
Gasthof Sturm. In wenigen Minuten zum Fußweg mit der Markierung
4 queren (Villanders - Klausen) und auf diesem zurück nach
Villanders.
Gehzeit:
Für die ganze Runde 3 Stunden. 5. Villanders -
Johannser - Muttner - Klausen
Wegverlauf:
Vom Dorfplatz hinauf zur Kirche und unterhalb der Friedhofs
zur Neubausiedlung. Auf dem Weg Nr. 4a zum Glazner und über
den Gimpele Bach zur Kreuzung mit dem Erzweg. Hier geradeaus
der Markierung 3 a folgend zum aufgelassenen Gehöft Staudach,
hinunter zum Muttner und auf der Fahrstraße durch das Tinnetal
nach Klausen. Mit dem Linienbus zurück nach Villanders.
Gehzeit: Villanders - Muttner - Klausen: 2 Stunden
6. Villanders - St. Valentin - St. Moritz - Villanders
(Törggeleweg)
Dieser Weg führt an einigen Weinbauernhöfen vorbei und ist
daher besonders in der Törggelezeit sehr beliebt.
Wegverlauf:
Am Dorfplatz in Villanders beginnt der Weg mit der Markierung
4 nach Klausen. Man steigt auf ihm bis zur Brücke über den
Plabachgraben ab. Kurz danach bei einem Schild rechts ab auf
den Törggeleweg. Er steigt über einige Kehren hinunter und
überquert erneut den Plabachgraben. Am Unterfurner vorbei
kommt man auf die Sauderer Straße. Auf dieser ins Dorf Sauders
(St. Moritz). Auf dem alten Sauderer Kirchweg zurück nach
Villanders.
Gehzeit: Für die gesamte Runde: 1 Stunden. 7.
Villanders - Barbian
Die beiden Gemeinden Villanders und Barbian sind durch
den tief eingeschnittenen Graben des Zargenbaches voneinander
getrennt. 3 parallele Höhenwege verbinden die beiden Dörfer.
Wegverlauf: über St. Moritz
Von Villanders nach Sauders. Oberhalb des Dorfes von der Fahrstraße.
Die Markierung 17 führt über den Zargenbach zur Straße Villanders
- Barbian. Auf dieser weiter ins Dorf. über die Straße
Von Villanders folgen wir der Markierung Nr. 4 bis zum Gasthof
Winterle. Er liegt an der Straße von Villanders nach Barbian.
Weiter auf der Straße, die wenig befahren ist. über Bad
Dreikirchen
Von Villanders folgen wir der Markierung Nr. 4 bis zum Gasthof
Winterle. Nun nicht auf der Straße weiter, sondern höher über
einen Steig durch die Wiesen zum Lafojermüller, über den Bach
und steil hinauf nach Bad Dreikirchen. Durch Wald hinunter
nach Barbian.
Rückkehr nach Villanders auf einem der angeführten Wege. Andernfalls
kann man von Barbian über die Markierung Nr. 3 in 45 Minuten
nach Waidbruck absteigen und mit der Eisenbahn bzw. mit dem
Linienbus über Klausen nach Villanders zurückkehren.
Gehzeit:
Villanders - Barbian: knapp 2 Stunden, über Bad Dreikirchen
eine halbe Stunde mehr. 8. Villanders - Bad Dreikirchen
- Briol - Barbianer Wasserfall - Barbian
Landschaftlich großartige Wanderung. Neben den 3 alten
Kapellen auf Dreikirchen bildet der eindrucksvolle Wasserfall
von Barbian eine bedeutende Attraktion.
Wegverlauf:
Wie bei Vorschlag Nr. 7 beschrieben von Villanders nach Bad
Dreikirchen. Nun nicht nach Barbian absteigen, sondern durch
schöne Lärchenwälder hinauf zum Gasthof Briol. Weiter geht
es auf ebenem Waldweg hoch über Barbian zum Graben des Ganderbaches
(oberer Wasserfall). Auf einem steilen Steiglein (Achtung
bei Nässe!) hinunter zum unteren Wasserfall und hinaus nach
Barbian.
Rückkehr nach Villanders auf einem der Wege (unter Vorschlag
Nr. 7 beschrieben) oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln
ab Waidbruck.
Gehzeit: Von Villanders über Briol und den Wasserfall nach
Barbian: 3 Stunden. 9. Villanders - Bad Dreikirchen
- Flor - Villanders
Wegverlauf:
Wie bei Vorschlag 7 beschrieben nach Bad Dreikirchen. Beim
Gasthof Mesnerhof beginnt der Aufstieg zur Alm Flor. Von dort
auf einer Forststraße zum Prackfiederer und zur Almstraße,
die man an der 3. Kehre erreicht. Über die Straße oder über
den Fußweg mit der Markierung Nr. 10 zurück nach Villanders.
Gehzeiten: Für die gesamte Runde: 3 Stunden. 10.
Villanders - Gasser Hütte (Villanderer Alm), 1.740 m.
Bevor wir die Wege auf die Villanderer Alm beschreiben,
müssen wir dieses einzigartige Wandergebiet, das sich während
der Wintermonate in ein Langlaufparadies verwandelt, unseren
Gästen vorstellen.
Die Villanderer Alm ist eine ausgedehnte Hochalm zwischen
Tinnebach und Zargenbach. Sie steigt vom Samberg bei der Gasser
Hütte bis zum Villanderer Berg an.
Die Alm ist von satten Wiesen, Mooren, Seen und grasbewachsenen
Bergkuppen gekennzeichnet. An die 100 Almhütten sind hier
verstreut. Sie werden fast alle während der Sommermonate bewohnt
und bewirtschaftet. Aus diesem Grunde leben im Sommer viele
Villanderer auf der Alm. Der landschaftliche Glanzpunkt der
Villanderer Alm ist die großartige Fernsicht auf die Dolomiten
jenseits der tiefen Furche des Eisacktales. Vom Peitlerkofel
über die Marmolata bis zum Latemar entfalten sie hier ihre
ganze Pracht.
Trotz der zahlreichen Besucher, vor allem an den Wochenenden,
hat der moderne Tourismus die Villanderer Alm Gott sei Dank
noch nicht entdeckt und sie daher von Hotelburgen und großen
Sportanlagen verschont. Wer ein gemütliches und ursprüngliches
Almleben sucht, kommt hier immer noch auf seine Rechnung und
kann die Alm wie eh und je erleben.
Die Villanderer Alm ist durch eine Fahrstraße erschlossen,
die von Villanders über den Gasthof Sambergerhof bis zum Saltner
Stein führt, wo die Gasser Hütte steht (ca. 8 km ab Villanders).
Die meisten Besucher werden daher mit dem Auto auf die Alm
fahren. Es gibt aber auch folgende lohnende Fußwege, die auf
die Alm führen.
Wegverlauf:
auf dem Wanderweg Nr. 7
Vom Dorfplatz zu Fuß die Almstraße bis zur ersten Kehre, links
ab zum Weiler Kranewitt, nun der Markierung Nr. 7 folgend
an alten Höfen vorbei, hinauf zum Diller und Pfroder. Nach
der Brücke über den Mühlbach geht es mit geringer Steigung
weiter über Parjöl zum Parkplatz Speckboden mit dem Bildstock.
Die Markierung Nr. 7 führt weiter zum Saltner Stein (Gasser
Hütte, 1.744 m).
auf dem Wanderweg Nr. 10 (Sauderer Almweg)
Von Villanders folgend wir der Markierung 4, die zum Gasthof
Winterle und nach Bad Dreikirchen führt. Unterhalb des Ansitzes
Pardell rechts ab auf die Markierung 10 und über die vielen
Berghöfe zum Parkplatz Speckboden, wo sich der Weg mit der
Markierung 7 vereinigt. Weiter zur Gasser Hütte. über
Flor und Kressbrunn (Sauerbrünnlweg)
Zu Fuß oder mit Fahrmöglichkeiten bis zum Sägewerk an der
3. Kehre der Almstraße. Nun über den Fahrweg zum Prackfiederer,
über den Zargenbach und hinauf zu den Almhütten von Flor.
Ansteigend weiter über Kressbrunn und am Sauerbrünnl vorbei
nach Kaser und zur Gasser Hütte. Dieser Weg ist unter Vorschlag
Nr. 19 im Abstieg beschrieben.
Gehzeiten: Villanders - Gasser Hütte: etwa 2 Stunden, über
Flor und Kressbrunn 3 Stunden. |
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b)
Ausgangspunkt Sambergerhof
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| Die Villanderer Almstraße
erreicht nach ca. 5 km den Sambergerhof (1.530 m). Der Parkplatz
bei diesem Hotel stellt einen günstigen Ausgangspunkt für
die folgenden Wanderungen dar.
11. Sambergerhof - Lodestatt - Pfunderer Bergwerk - Sambergerhof
Wegverlauf: Gleich hinter dem Sambergerhof beginnt der
Forstweg, Seniorenweg genannt, auf dem man eine halbe Stunde
wandert, bis man zu kleinen Holzhütten kommt (Wiedner Bank).
Von hier führt nach rechts ein markierter Steig zum Pfunderer
Wetterkreuz und dann steil hinunter zu den obersten Stollen
des ehemaligen Kupferbergwerkes. Der Rückweg erfolgt über
die dort verlaufende Forststraße und führt beim Zilderer
auf die Almstraße zurück, auf der man nach ca. 30 Minuten
wieder zum Sambergerhof zurückkommt.
Gehzeit: Für die ganze Runde 2 Stunden
12. Sambergerhof - alter Almweg - Villanderer Alm
Der alte Almweg zur Gasser Hütte ist etwa 2,5 km lang.
Er ist heute für den Verkehr gesperrt und eignet sich daher
vorzüglich als Wanderweg. Im Winter ist der alte Almweg
eine Rodelbahn.
Wegverlauf: Vom Sambergerhof etwa 300 m auf der asfaltierten
Fahrstraße zur Gasser Hütte. Dann rechts ab und hinauf auf
die Alm und zur Gasser Hütte.
Gehzeit: eine knappe Stunde.
13. Rundweg Sambergerhof - Rinderplatz - Gasser Hütte
- Sambergerhof
Wegverlauf: Vom Sambergerhof wie bei Vorschlag Nr. 12
beschrieben auf dem alten Almweg in Richtung Gasser Hütte.
Sobald die Steigung dieses Weges nachlässt und er aus dem
Wald auf die Almwiesen führt, rechts ab und hinauf auf den
Samberg. Über die kleine Runde (markiert mit Nr. 23) kommt
man zur Gaststätte Rinderplatz. Von dort zur Gasser Hütte
und auf dem alten Almweg zurück zum Sambergerhof.
Gehzeit: Für die gesamte Runde 2 Stunden
14. Rundweg Sambergerhof - Waalweg - Rinderplatz - Gasser
Hütte - Sambergerhof
Dieser Weg stellt einen etwas längeren, jedoch sehr
bequemen Zugang vom Sambergerhof zur Villanderer Alm her.
Wegverlauf: Vom Sambergerhof auf der Forststraße (Markierung
Nr. 21) zur Lodestatt. Nach einer halben Stunde links ab
und dem ehemaligen Wasserwaal entlang auf den Samberg. Auf
dem großen Rundweg (markiert mit Nr. 24) gelangt man zum
Panoramapunkt Moarbödele und weiter zum Rinderplatz. Weiter
zur Gasser Hütte und auf dem alten Almweg zurück zum Sambergerhof.
Gehzeit: Für die ganze Runde gut 2 Stunden.
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c)
Ausgangspunkt Saltnerstein (Gasser Hütte)
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| Mit PKW kann man
vom Sambergerhof etwa 2,5 km weiter bis zum Parkplatz bei
der Gasser Hütte fahren. Sie ist ein idealer Ausgangspunkt
für kurze oder längere Wanderungen auf der Villanderer Alm
und für Bergtouren in den Sarntaler Alpen.
Die asfaltierte Straße führt vom Sambergerhof zuerst zum
Parkplatz Speckboden (gebührenfrei) und schließlich hinauf
zur Gasser Hütte (am Wochenende gebührenpflichtig).
Um die Alm näher kennenzulernen, möchten wir Spaziergängern
und Wanderern die “kleine” oder die “große” Runde empfehlen.
Verlauf der kleinen Runde:
Gasser Hütte - Samberg - Rinderplatz - Gasser Hütte.
Gehzeit: 1 Stunde.
Verlauf der großen Runde:
Gasser Hütte - Samberg - Moarbödele - Rinderplatz - Moar
in Plun - alter Gasteiger Weg (Markierung 7) - Kaser - Gasser
Hütte.
Gehzeit: 2 Stunden.
Wanderern stehen auf der Villanderer Alm auch einige
bewirtschaftete Hütten zur Verfügung.
Gasser Hütte Tel. 0472 843510 Übernachtung möglich.
Rinderplatz Tel. 335 1438245 Übernachtung möglich.
Moar in Plun Tel. 335 474625
Pfroder
Nußbaumer Erdstall Tel. 333 8730601
Marzuner Schupfe Tel. 339 3242735
Stöfflhütte Tel. 320 3364998 Übernachtung möglich.
Die folgenden Wandervorschläge (Nr. 15 bis Nr. 18) benützen
von der Gasser Hütte bis zur Jausenstation Moar in Plun
die Fahrstraße (Markierung 6, ca. 1,2 km). Hier verkehren
häufig landwirtschaftliche Fahrzeuge. Damit sich die Wanderer
nicht belästigt fühlen, wird empfohlen, auf den parallel
verlaufenden Trimm - Dich - Pfad auszuweichen.
15. Gasser Hütte - Stöfflhütte - Latzfonser Kreuz (2.300
m) - (Kassianspitze, 2.581 m)
Der Wallfahrtsort zum Latzfonser Kreuz (2.300 m) und
die Kassianspitze sind überaus lohnende Tourenziele mit
großartigem Panoramablick auf die Dolomiten.
Wegverlauf: Vom Parkplatz bei der Gasser Hütte folgen wir
der Markierung Nr. 6 und erreichen in etwa 1 Stunden die
bewirtschaftete Stöfflhütte (2.057 m).
Weiter auf der Markierung Nr. 1 über die Latzfonser Alm
in weiteren 1,5 Stunden zum höchsten Wallfahrtsort Europas
(bewirtschaftete Schutzhütte). Von hier in 50 Minuten hinauf
auf die Kassianspitze (2.581 m).
Gehzeit: Gasser Hütte - Latzfonser Kreuz 3 Stunden.
16. Gasser Hütte - Totenkirchl (2.186 m)
Vom Parkplatz Gasser Hütte sieht man schon hoch oben
im Einschnitt zwischen dem Villanderer Berg und dem breiten
,,Totenrücken” die kleine Kapelle ,,am Toten”. Sie wurde
in der heutigen Form im Jahre 1861 eingeweiht, soll aber
auf das Jahr 1350 zurückgehen. Die Kapelle ist immer geöffnet
unnd enthält eine imponierende Christusfigur. Es ist Brauch,
Sterbebildchen von Verstorbenen auf der Eisacktaler und
auf der Sarner Seite in der Kapelle aufzuhängen.
Der Name “Am Toten” soll in der Pesteit entstanden sein.
Damals starb auf diesem Joch ein Hirte und blieb liegen,
weil niemand es wagte, die Leiche zu bergen.
Wegverlauf: Die leichte, aussichtsreiche Wanderung folgt
den Kreuzwegstationen (Markierung Nr. 6). Auf der Sarner
Seite liegen 10 Minuten unter der Kapelle die drei Schwarzseen
und ein Stolleneingang. Auf der Villanderer Seite erreicht
man von der Kapelle in 15 Minuten den stattlichen Totensee
Gehzeit: Gasser Hütte - Kapelle am Toten etwa 1,5 Stunden.
17. Gasser Hütte - Totenkirchl - Villanderer Berg (2.509
m) - Gasteiger Sattel - Gasser Hütte
Herrliche Höhenwanderung über die weiten Almflächen
der Villanderer Alm. Keine Bergerfahrung notwendig!
Wegverlauf: Vom Parkplatz bei der Gasser Hütte wie Vorschlag
Nr. 16 beschrieben über den Güterweg zum Totenkirchl, links
weiter zum Totensee und über einen etwas steilen Bergsteig
hinauf auf das Plateau und weiter zum Gipfel des Villanderer
Berges. (Mitte Südtirols)! Gegen Südwesten zum Gipfelkreuz
der Sarner Scharte. An der kleinen Wetterschutzhütte ostwärts
vorbei auf Markierung Nr. 3 hinab zu den Almhütten und zum
Gasteiger Sattel. Nun auf gutem Güterweg zurück zur Gasser
Hütte.
Gehzeit: Für die ganze Runde ungefähr 4 Stunden.
18. Gasser Hütte - Rittner Horn (2.260 m)
Sehr lohnende und leichte Tour. Das Rittner Horn gehört
zu den schönsten Aussichtsgipfeln Südtirols. Herrlicher
Rundblick!
Wegverlauf: Vom Parkplatz bei der Gasser Hütte über die
bewirtschaftete Alm Moar in Plun zum Gasteiger Sattel. Von
hier auf der Markierung Nr. 1 dem breiten Kammverlauf folgend
bis zur Schutzhütte, die auf dem Gipfel des Rittner Hornes
steht.
Als Rückweg kann die Variante vom Unterhornhaus auf der
Markierung Nr. 0 weiter über Kapranka (Jausenstation Nussbaumer
Erdstall) zur Gasser Hütte empfohlen werden.
Gehzeit: Gasser Hütte - Rittner Horn: 2 Stunden.
Weitere Rundwege auf der Villanderer Alm
Folgende weiteren Rundwege auf der Villanderer Alm sind
möglich. Sie benützen abschnittsweise die bereits beschriebenen
Wege.
a) Gasser Hütte - Kaser - Gasteiger Sattel - ab hier Weg
Nr. 1 in Richtung Latzfonser Kreuz bis zur Kreuzung mit
der Fahrstraße zum Toten - auf dieser zurück zur Gasser
Hütte.
Gehzeit: 3 Stunden
b) Gasser Hütte - über Kaser oder über Moar in Plun zum
Gasteiger Sattel - Markierung blau-weiß Nr. 3 zum Villanderer
Berg - Toten und über die Fahrstraße zurück zur Gasser Hütte.
Gehzeit: 4 Stunden
c) Gasser Hütte - Fahrweg zum Toten bis zur Kreuzung mit
der Nr. 1 - auf diesem Weg nach rechts bis zur Stöfflhütte
und zurück zur Gasser Hütte.
Gehzeit: 3 Stunden
d) Gasser Hütte - Toten - Stöfflhütte - Gasser Hütte.
Gehzeit: 4 Stunden
19. Gasser Hütte - Kaser - Flor - Villanders
Sehr empfehlenswerte Wanderung. Am besten fährt man
am Morgen mit einer Fahrgelegenheit zum Sambergerhof. Von
dort zu Fuß zur Gasser Hütte.
Weiterer Wegverlauf: Auf dem Weg mit der Markierung Nr.
7 in den Graben des Zargenbaches und jenseits auf einer
Forststraße zuerst flach, später steiler abwärts zur Almhütte
Flor. Wie bei Vorschlag Nr. 9 beschrieben zurück nach Villanders.
Gehzeit: etwa 2 Stunden
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d.
Wanderungen in der Umgebung von Villanders
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| 20. Stadt Klausen
Das Städtchen Klausen erreicht man von Villanders aus
mit dem Auto (5 km) oder mit dem Linienbus. Zu Fuß steigt
man in etwa 45 Minuten von Villanders nach Klausen ab.
Die historische Altstadt ist überaus sehenswert (fürstbischöfliches
Zollhaus, Kirchenbauten, Stadtgasse, historische Gaststätten,
Stadtmuseum, Dürerstein). Der Tourismusverein von Klausen
bietet regelmäßig kostenlose Führungen durch die Altstadt
an (Information Tel. 0472 847 424). Klausen ist auch ein
beliebtes Einkaufszentrum und Ausgangspunkt für Ausflüge
und Rundfahrten in den Gebieten Villnöss, Gröden, Dolomiten,
Lajen, Gröden, Seiser Alm.
21. Säben - Feldthurns - Tschötsch - Brixen
Auf diesem Wege liegen zwei bedeutende Sehenswürdigkeiten,
das Kloster Säben (Information Tourismusverein Klausen,
Tel. 0472 847 424) und das Schloss Feldthurns (täglich Führungen
außer Montag). Mit deren Besichtigung beansprucht der bequeme
Ausflug einen ganzen Tag.
Mit dem Auto nach Klausen. Aufstieg zum Kloster. Weiter
über Pardell nach Feldthurns und schließlich über Tschötsch
nach Brixen. Rückkehr nach Klausen mit dem Linienbus oder
mit der Eisenbahn.
Gehzeit: etwa 3 Stunden.
22. Ritten
Das Rittner Hochplateau ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Man erreicht es von Villanders über Barbian. Die Fahrstraße
ist teilweise etwas schmal. Der Ritten bietet eine Fülle
von Wandermöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten, so z. B.
die Hügelkirchen von St. Verena und St. Andreas, die Wallfahrtskirche
von Maria Saal, die Erdpyramiden, die Kommende in Lengmoos.
Wer zu Fuß von Villanders über Barbian bis nach Klobenstein
am Ritten geht, muss etwa 6 Stunden einplanen. Die Wanderung
ist sehr lohnend, die Markierungen gehen der Asfaltstraße
fast immer aus dem Weg. Rückkehr ab Klobenstein mit öffentlichen
Verkehrsmitteln über Bozen und Klausen.
Sehr lohnend, aber doch etwas anspruchsvoll, ist folgender
Weg auf den Ritten: Villanders - Bad Dreikirchen - Briol
- Barbianer Wasserfall - Schritzenholz - Bad Süß - Klobenstein
(knapp 7 Stunden, Trittsicherheit erforderlich).
Im Sommer gibt es regelmäßig Fahrten mit Kleinbus von Villanders
bis zum Gasthof Pemmern am Ritten. Mit dem Sessellift kommt
man von dort fast bis zum Gipfel des Rittner Horns. Über
die Villanderer Alm und die Gasser Hütte lässt es sich in
unbeschwerlicher Wanderung zum Sambergerhof bzw. nach Villanders
zurückkehren.
23. Klausen - Lajen - Fonteklaus (oder Gnoll) - Gufidaun
- Klausen
Sehr lohnende Wanderung am Hang des Eisacktales, der
Villanders gegenüberliegt. Mit dem Auto nach Klausen.
Wegverlauf:
Von Klausen auf der Markierung Nr. 5 zum Dürerstein und
weiter über Albions nach Lajen. Nun auf Markierung Nr. 6
nach Freins und über den Ansitz Fonteklaus (Gastwirtschaft)
oder über den Gasthof Gnoll (etwas weiter) nach Gufidaun
und zurück nach Klausen.
Gehzeit: Für die ganze Runde 4 Stunden.
24. (Klausen) - Lajen - St. Ulrich (Poststeig)
Der Poststeig ist einer der schönsten Wanderwege im
Eisacktal. Wem der erste Aufstieg ab Klausen zu anstrengend
ist, kann mit dem Linienbus bis nach Lajen fahren. Von dort
ist der Poststeig bis nach St. Ulrich unbeschwerlich.
Wegverlauf:
Von Klausen nach Lajen wie bei Vorschlag Nr. 22 beschrieben.
Von Lajen über Tschöfas, Tanirz und St. Peter in den Raschötzer
Wald. Durch den Felssturz von Pontives erreicht man St.
Ulrich in Gröden. Rückkehr nach Klausen mit dem Linienbus.
Gehzeit: Lajen - St. Ulrich: 3 Stunden.
25. Gilfenklamm - Sterzing
Die Gilfenklamm bei Sterzing wurde vom Ratschingser
Bach aus dem hellen Marmorstein gefressen. Die Weganlage
mit den Brücken und Stiegen ist hochinteressant. Mit dem
Besuch in Sterzing sowie einer Besichtigung der dortigen
Museen (Bergbaumuseum Jöchlsthurn, Schaustollen Schneeberg,
Jagdmuseum Mareit) lässt sich ein gutes Tagesprogramm planen.
Anfahrt:
Auf der Brennerautobahn von Klausen etwa 40 km nördlich
bis zur Ausfahrt Sterzing. Zur Gilfenklamm folgt man den
Schildern Ratschings bis zur Ortschaft Stange. Hier beginnt
der Fußweg durch die Gilfenklamm.
Gehzeit durch die Klamm: etwa 40 Minuten und wieder zurück.
26. Völser Weiher
Der kleine See unter den mächtigen Felswänden des Schlern
ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Kastelruth - Seis.
Von Seis zum ehemaligen Hotel Salegg und auf wunderschönem
Waldweg zum See. (Gastwirtschaften). Vom Völser Weiher hinunter
nach Völs. Mit dem Linienbus zurück nach Seis.
Gehzeit: 2 Stunden.
27. Rastenbachklamm - Kalterer See
Lohnenswerte und landschaftlich sehr reizvolle Wanderung
im Überetsch.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Bozen - Kaltern.
Von Kaltern zum Ortsteil St. Anton und zur nahen Sportzone.
Nun durch herrliche Buchenwälder parallel zur Fahrstraße
nach Altenburg. Kurz abwärts durch den Buschwald zur frühchristlichen
Kirche St. Peter. Der Steig führt durch den Graben des Rastenbaches
(Treppen und Brücken, aber vollständig ungefährlich) hinunter
zum Kalterer See. Mit dem Linienbus zurück zum Ausgangspunkt.
Gehzeit: 3 Stunden. |
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28. Radlsee - Königanger (2.436
m)
Anfahrt: Villanders - Klausen - Feldthurns - Schnauders
- Parkplatz Oberschnauders.
Vom Parkplatz in mäßig steilem Aufstieg in 2 Stunden zum
Radlsee (bewirtschaftete Schutzhütte). Wer nicht zum Auto
zurück muss, kann im Rahmen in einer großartigen Bergtour
auf Höhenwegen die Gasser Hütte erreichen (Radlsee - Königanger
- Klausner Hütte - Latzfonser Kreuz - Stöfflhütte - Gasser
Hütte, etwa 7 Stunden, Übernachtungsmöglichkeiten in den
Schutzhütten).
29. Brixner Höhenweg
Großartiger, dank der Seilbahn auch unbeschwerlicher
Höhenweg.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Brixen - St. Andrä. Mit
der Gondelbahn hinauf zum Gasthof Kreuztal (2.000 m) Der
Brixner Höhenweg führt auf einer Höhe von ca. 2000 m in
2 Stunden von Kreuztal zur Ochsenalm. Rückkehr auf dem
gleichen Weg oder Abstieg von der Ochsenalm über Ackerboden
und St. Leonhard zurück nach St. Andrä (gut 3 Stunden).
30. Lüsen - Astjoch (2.194 m)
Anfahrt: Villanders - Klausen - Brixen - Lüsen - Rungg
(Parkplatz).
Vom Parkplatz in 2 Stunden hinauf zur Kreuzwiesenhütte
und in weiteren 45 Minuten auf den Gipfel des Astjoches.
Großartiger Aussichtsgipfel auf der weiten Lüsner Alm.
Kammüberschreitung bis zum Jakobsstöckl und auf der Markierung
Nr. 2 über Flitt zurück zum Auto. Gehzeit für die gesamte
Runde: etwa 6 Stunden.
31. Adolf Munkelweg
Der Adolf Munkelweg am Fuße der Geislerspitzen ist
einer der schönsten Höhenwege in den Dolomiten.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Villnöss - Parkplatz Zans
(Naturpark, Linienbus ab Klausen).
Von der Zanser Alm auf dem Fahrweg in 30 Minuten nach
Tschantschenon. Nun auf dem Munkelweg unter den Geislern
in 2 Stunden bis zur Brogles Alm. Wer nicht zum Auto zurück
muss, kann in 2 Stunden nach St. Ulrich in Gröden absteigen.
32. Flitzer Wasserfall
Der 45 m hohe Wasserfall am schattigen Hang oberhalb
von Villnöss ist vor allem ein heißen Sommertagen ein
beliebtes Wanderziel.
Anfahrt: Villanders - Klausen - St. Peter in Villnöss
(Linienbus ab Klausen).
Man folgt der Forststraße (Markierung 29) und erreicht
in 1Stunden die Höfegruppe Flitz. Von hier führt ein Steig
durch die Wiesen in die Nähe des Wasserfalls.
Wer nicht zum Auto zurück muss, kann in ca. 4 Stunden
über Bad Froy und Gufidaun zurück nach Klausen gelangen.
33. Peitlerkofel
Dieser Berg mit seinen 2.874 m Höhe bildet den nordwestlichen
Eckpfeiler der Dolomiten. Für einigermaßen trittsichere
Bergwanderer ist der Peitlerkofel eine sehr empfehlenswerte
Gipfeltour.
Anfahrt: Wie bei Vorschlag 28 beschrieben zur Zanser Alm.
Vom Parkplatz steigt man in knapp 2 Stunden zur Schlüterhütte
auf (bewirtschaftet). Nun quert man die steilen Grashänge
bis zur Peitler Scharte. Von hier im Zickzack hinauf und
am Schluss über leichte Felsen (Drahtseile) zum Gipfel.
34. Raschötz - Brogles
Der Sessellift von St. Ulrich auf die Raschötz macht
diesen Vorschlag zu einer bequemen, genussreichen Almwanderung.
Anfahrt: Villanders - Klausen - St. Ulrich (zahlreiche
Linienbusse ab Klausen, in der Hochsaison herrscht in
St. Ulrich akute Parkraumnot, an der Talstation des Sesselliftes
besteht keine Möglichkeit, das Auto abzustellen).
Von der Ortsmitte in 10 Minuten hinauf zur Talstation
des Sesselliftes. Die Bergstation liegt auf etwa 2.100
m. Von hier ist in einer halben Stunde der Gipfel der
Außerraschötz nahezu mühelos zu erreichen. Großartige
Fernsicht!
Der Höhenweg nach Brogls beginnt an der Bergstation des
Liftes. Er führt nahezu eben in knapp 2 Stunden zur bewirtschafteten
Broglser Alm. Zurück zum Sessellift oder in zweistündigem
Abstieg zu Fuß durch das Annatal nach St. Ulrich.
35. Regensburger Hütte (2.039 m) - Seceda - Sass Rigais
(3.025 m)
Den mühsamen Aufstieg schafft die Gondelbahn von
St. Christina zum Col Raiser mühelos in wenigen Minuten.
Anfahrt: Villanders - Klausen - St. Ulrich - St. Christina.
Am oberen Ende der Ortschaft St. Christina von der Hauptstraße
links ab und mit dem Auto zur Talstation des Gondelliftes.
Genügend Parkfläche.
Von der Bergstation gibt es zahlreiche Wandermöglichkeiten
an den sanften und grünen Südabhängen der Seceda. Diese
Mulde inmitten der schroffen Bergzacken gehört zu den
lieblichsten Landschaften der Dolomiten.
Über die nahe Regensburger Hütte kann man auch den Sass
Rigais (3.025 m) besteigen. Er ist der höchste Gipfel
der Geislerspitzen. Diese Tour ist allerdings nur Bergsteigern
mit Klettersteigerfahrung und entsprechender Ausrüstung
vorbehalten. Nichts für Anfänger!
36. Grödner Joch - Tschier Joch (2.466 m) oder Pisciaduhütte
(2.584 m)
Einzigartige Wanderung in großartiger Dolomitenlandschaft.
Anfahrt: Villanders - Klausen - St. Ulrich - Grödner Joch.
Das Grödner Joch ist Ausgangspunkt für einige schöne Touren.
a) Von der Passhöhe über die Clarkhütte hinauf auf das
Tschier Joch. Durch eine unentwirrbare Felsenlandschaft
kommt man in 2 Stunden bis zum Crespeina See. Wer nicht
zum Auto zurück muss, kann über das Chedultal nach Wolkenstein
absteigen.
b) Klettersteig Große Tschier.
Dieser einfache Steig (drahtseilversichert) ist auch Anfängern
zuzumuten. Schwindelfreiheit ist allerdings unabdingbare
Voraussetzung. In 45 Minuten steht man auf dem Gipfel.
c) Von der Passhöhe durch das Val Setus auf die Hochfläche
der Sella. Hier steht die bewirtschaftete Pisciaduhütte.
37. Rund um den Langkofel
Beliebter Rundweg in einzigartiger Landschaft.
Anfahrt: Villanders - Klausen - St. Ulrich - Sella Joch.
Mit dem Lift hinauf auf die Langkofelscharte. In etwa
5 Stunden kann man den Langkofel umrunden und zum Ausgangspunkt
zurückkehren. Unterwegs gibt es einige bewirtschaftete
Hütten.
38. Rund um den Plattkofel - Friedrich Augustweg
Beliebter Rundweg, lieblicher als der Vorschlag Nr.
37.
Anfahrt: Villanders - Klausen - St. Ulrich - Sella Joch.
Mit dem Lift hinauf auf die Langkofelscharte. In etwa
4 Stunden kann man den Plattkofel umrunden und auf dem
einzigartigen Friedrich Augustweg zum Ausgangspunkt zurückkehren.
Von der bewirtschafteten Plattkofel Hütte aus kann als
Gipfelerlebnis auch der Plattkofel erstiegen werden (knapp
3.000 m, etwas mühsam, aber ungefährlich).
39. Seiser Alm - Schlern (2.564 m)
Beliebte Tour auf einen der schönsten Aussichtsgipfel
des Landes.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Kastelruth - Seiser Alm.
Vom großen Parkplatz auf der Alm geht man in südöstliche
Richtung auf den Schlern zu. Nach dem kurzen Abstieg zur
Saltner Hütte beginnt der “Touristensteig”, der in weiten
Schleifen auf das Hochplateau zu den Schlernhäusern führt
(bewirtschaftet). In weiteren 20 Minuten steht man am
Gipfel des Pez. Großartige Aussicht!
40. Seiser Alm - Puflatsch (2.176 m)
Einfache und schöne Wanderung auf der Seiser Alm.
Anfahrt: wie unter Vorschlag Nr. 36 beschrieben.
Vom Parkplatz zum Eurotel und in einer halben Stunde hinauf
auf die Hochfläche des Puflatsch. Nahezu ebene Rundwanderung
zu den Hexenbänken und zum Gipfel. Die Gehzeit für die
gesamte Runde beträgt ca. 2 Stunden.
41. Der Hirzelweg unter dem Rosengarten
Einzigartiger Höhenweg unter dem Rosengarten. Liftanlagen
erleichtern den Auf- und den Abstieg.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Blumau - Tiers - Nigerpass
- Frommer Alm.
Mit dem Lift hinauf zur Kölner Hütte. Hier beginnt der
Hirzelweg, der in 1,5 Stunden nahezu eben zur Paolina
Hütte bringt. Zu Fuß oder mit dem Lift hinunter zum Karerpass.
Mit dem Linienbus zurück zum Ausgangspunkt.
42. Tschafon (1.834 m)
Einzigartiger Aussichtsberg oberhalb von Völs.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Blumau - Tiers.
Von Tiers in 2 Stunden ziemlich steil hinauf auf den Gipfel.
Kurz unterhalb steht die bewirtschaftete Tschafonhütte.
43. Weißhorn (2.317 m) und Schwarzhorn (2.439
m)
Freistehende Gipfel über dem Regglberg. Von
Villanders aus als markante Pyramidenn zu sehen.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Eggental - Lavazè Joch
- Jochgrimm.
Das Weißhorn ist in 40 Minuten über leichte Schrofen (ungefährlich)
zu erklimmen, das Schwarzhorn über Grashänge in einer
Stunde. Die freie Lage verschafft einen einzigartigen
Rundblick über große Teile Südtirols.
44. Monte Roèn (2.116 m)
Beliebter Gipfel zwischen Etschtal und Nonsberg.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Bozen - Eppan - Mendel.
Vom Mendelpass (Tiefblick zum Kalterer See) nach Süden
zur Halbweghütte. Der erste Teil des Anstieges kann auch
mit einem Lift zurückgelegt werden. Weiter geht es zur
Romeno Alm und dann über den breiten Kammrücken auf den
Gipfel des Roèn. Prächtiger Tiefblick nach Tramin, fast
2.000 m Höhendifferenz.
Vom Mendelpass kann man mit dem Auto auch den nahen Penegal
(1.766 m) erreichen (Mautstraße). Die Aussicht vom Gipfel
auf die Dolomiten ist besonders schön.
45. Hufeisentour
Mehrtagestour durch die östlichen Sarntaler
Alpen, hoch über Villanders. Beliebte Route von Hütte
zu Hütte.
Der Ausgangspunkt ist Bozen. Mit der Seilbahn erreicht
man Oberbozen am Ritten.
1. Tag: Oberbozen (1.220 m) - Rittner Horn (2.260 m)
2. Tag: Rittner Horn - Latzfonser Kreuz (2.300 m)
3. Tag: Latzfonser Kreuz - Flaggerschartenhütte (2.481
m)
4. Tag: Flaggerschartenhütte - Penser Joch (2.214 m)
5. Tag: Abstieg nach Sterzing (oder Fortsetzung in den
westlichen Sarntaler Alpen).
46. Wilde Kreuzspitze
Ein Vorschlag für ausdauernde und erfahrene
Bergsteiger.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Brixen - Mühlbach - Vals
- Parkplatz Fane Alm.
Vom Parkplatz über Labeseben und den Wilden See zum Gipfel
(3. 134 m). Abstieg über die Brixner Hütte zurück zum
Parkplatz.
Gesamtgehzeit: 7 bis 9 Stunden.
47. Dolomitenrundfahrt mit Wanderung am Karersee
Die Große Dolomitenstraße gehört zu den berühmtesten
Touristenstraßen der Welt. Von Bozen bis nach Cortina
ist sie 111 km lang und führt über 3 Pässe.
Routenverlauf: (Villanders - Klausen) - Eggental - Karersee
- Karerpass - Fassatal - Canazei - Pordoijoch - Arabba
- Falzarego Pass - Cortina - Tre Croci Pass - Misurina
- Toblach - Bruneck - (Klausen - Villanders). Reine Fahrzeit
ca. 6 Stunden.
Der Karersee (1580 m, gebührenpflichtiger Parkplatz) ist
Ausgangspunkt für den Temlweg unterhalb der Felstürme
des Latemar.
48. Rundfahrt über das Penser Joch mit Wanderung am
Durnholzer See
Die Straße über das Penser Joch führt durch
das Sarntal. Diese wenig befahrene Rundfahrt kann sehr
empfohlen werden. Sie ist ca. 130 km lang.
Routenverlauf: (Villanders) - Klausen - Brixen - Sterzing
- Penser Joch - Pens - Astfeld - Sarnthein - Bozen - Klausen
- (Villanders).
Von Astfeld kann man einen kurzen Abstecher nach Durnholz
machen. Für den Rundweg um den fjordartigen See muss man
1 Stunde Gehzeit einplanen.
49. Rundfahrt über den Jaufenpass mit Wanderung
zur Jaufenspitze
Auch dieser Vorschlag ist eine
beliebte Rundfahrt in Südtirol. Die Strecke ist knapp
150 km lang.
Routenverlauf: (Villanders) - Klausen - Brixen - Sterzing
- Jaufenpass - St. Leonhard in Passeier - Meran - Bozen
- Klausen - (Villanders).
Vom Jaufenpass kann man in einer Stunde den Gipfel der
Jaufenspitze (2.481 m) erklimmen. Achtung: der Steig ist
etwas luftig. Wer ihn sich nicht zumutet, kann auf einem
angenehmen Höhenweg vom Jaufenpass bis zum Gipfel des
Saxner wandern.
In St. Leonhard können die Gedenkstätten an Andreas Hofer
besichtigt werden.
50. Drei Zinnen
Dank der Autostraße ist dieses bekannte Bergmassiv
mühelos zu erreichen.
Anfahrt: Villanders - Klausen - Brixen - Bruneck - Toblach
- Schluderbach - Misurina - Mautstraße (sehr teuer, ca.
20 Euro, es fahren auch Linienbusse) zur Auronzohütte
(2.320 m).
Für den herrlichen und vollständig ungefährlichen Wanderweg
rund um die 3 Zinnen muss man 3 Stunden einplanen.
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